Pressetexte

 

„... drei Kurzgeschichten italienischer Autoren hatte Michael Stoeber, Kulturjournalist und Kunstkritiker, ausgewählt und stellte damit sein untrügliches Gespür für heiter niveuvolle Unterhaltung unter Beweis. Voll Verve und Esprit verlieh er den Charakteren Ausdruck und Stimme. Benedikta Bonitz, die als Dozentin an der Universität in Hildesheim tätig ist, knüpfte mit Tenor und Sopranblockflöte ein weiches Klangnetz um die Geschichten. Besonders eindrücklich gelang ihr dabei das von Walter Steffens nach dem gleichnamigen Aquarell von Paul Klee „Kleine Landschaft im Regen.“ Virtuos intonierte Glissandi und Tremoli erinnerten an das Geräusch prasselnder Regentropfen…“

Goslarer Zeitung

 

„… ließ Benedikta Bonitz im Konzert für Flautino und Streichorchester von Vivaldi die glasklaren, perlenden Töne ihrer Piccoloflöte erklingen…“

Westfalenpost

 

Mit Kafka im Mönchehaus Museum

„… Im Rahmen einer konzertanten Lesung im Mönchehaus lotete der Kulturjournalist Michael Stoeber eben diese rätselhaften Tiefen aus und kreierte eine gekonnt strukturierte, auditive Dimension kafkaesker Gedankengänge. Mit Preludio lusingando von Hans Martin Linde stimmte Blockflötistin Benedikta Bonitz das Publikum auf den ungewöhnlichen Abend ein: Die zaghaft tastende, atonal verstörende Melodie wirkte, als sei sie eigens als „Kafka“ Soundtrack komponiert worden. ….... Werke von Willem de Fesch, Georg Philipp Telemann, Jacob van Eyck sowie Volksweisen aus Norwegen und Griechenland verbanden und kommentierten die von Stoeber ausgewählten, selten öffentlich gelesenen Erzählungen. …... In der Erzählung „Ein Hungerkünstler“ brachte Kafka menschlich Abgründiges und Ich – Zerfall auf den Punkt: „Versuche, jemanden die ( Hunger - ) Kunst zu erklären! Wer es nicht fühlt, den kann man es nicht begreiflich machen.“ Das Zitat, das am Ende der Lesung sogar im Mönchehaus Gästebuch übernommen wurde: „ An diesem Abend, so hatten wir, Benedikta Bonitz und Michael Stoeber das gute Gefühl, dass sie im Mönchehaus Museum in Goslar nicht nur begriffen, sondern auch sehr geschätzt wird.“

Goslarer Zeitung

 

„… erfreute durch einen strahlenden, glasklaren Ton ihres Instrumentes, den sie überdies noch sehr abwechslungsreich zu nuancieren wusste. Eine ausgeprägte, federnde Phrasierung verlieh jeder ihrer Darbietungen Eleganz und Plastizität…“

Neue Westfälische

 

„… Mit gespannter Energie spielte sie die „Sonata seconda“ von Fontana, wobei sie mit ihrer kraftvollen Vitalität den langgehaltenen Tönen Intensität und de spielerischen Zwischenzeiten in vollkommener Sicherheit perlende Beweglichkeit zukommen ließ. In einer von innen her aufgebauten Dynamik – aufgrund einer perfekten Atemtechnik –gab sie ihrem Spiel ein erstaunliches klangliches Volumen…herzlicher Beifall“

Westfalen Blatt

 

„… Eindrucksvolles Spiel lieferte auch die aparte Benedikta Bonitz auf ihrer Altblockflöte mit der „Structure de la rose“ ab… Wenn jemand von den Zuhörern Abneigung gegen moderne Musik hatte, Benedikta Bonitz hat sie ein gutes Stück abgebaut…“

Hessischer Anzeiger

 

„… Andrang wie nie zuvor bei der Vernissage im Detmolder Schloss…Ausstellung „Paul Klee und die Musik“ famos eröffnet… Benedikta Bonitz prägte die Uraufführung zu einer – man gestatte die Formulierung – exquisiten Wonne…“

Lippe Aktuell

 

„… Die Blockflöte (Sopran und Alt) bleis Benedikta Bonitz, die Gestaltungsvermögen mit Klangkultur zu vereinigen wusste… beeindruckte sie durch markante und musikalisch zwingende Artikulation…“

Rheinische Post/Düsseldorf

 

„… Zufrieden, aber nicht stille. Kammermusik in altem und neuen Gewand… Bonitz spielte als Solostücke für Tenorblockflöte Jakob van Eycks „De zoete zomertijden“ und dessen „Psalm 101“ Virtuos und musikalisch sinnvoll gestaltet… der Höhepunkt des Abends war Bachs Menuett aus dem Klavierbüchlein für Anna Magdalena Bach (BWV Anhang 116)Bonitz und Baumgartel begeisterten das Publikum mit dieser bearbeiteten Fassung durch genaue und höchst lebendige „Dialoge“. Die Zuhörer konnten die Forderung Bachs „Gib dich Zufrieden und sei stille“ nicht einhalten. Der stürmische Applaus verlangte von den Künstlerinnen eine Zugabe…“

Hildesheimer Allgemeine Zeitung